Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB von Marken-Ninja

Marken-Ninja – Nina Hagemann
Eichkamp 1a
24340 Eckernförde
Deutschland

Telefon: +49 176 73610867
E-Mail: moin@marken.ninja

1. Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Nina Hagemann, Marken-Ninja, Eichkamp 1a, 24340 Eckernförde – nachfolgend „Auftragnehmerin“ genannt – und ihren Kunden – nachfolgend „Auftraggeber“ genannt.

(2) Die Auftragnehmerin erbringt insbesondere Leistungen in den Bereichen Webdesign, Branding, Grafikdesign, Online-Marketing, Social-Media-Marketing, Beratung und damit verbundene digitale Dienstleistungen.

(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmern als auch gegenüber Verbrauchern, soweit die jeweilige Regelung nicht ausdrücklich nur für Unternehmer gilt.

(4) Individuelle Vereinbarungen im jeweiligen Angebot oder Vertrag haben Vorrang vor diesen AGB.

(5) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Auftragnehmerin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

2. Vertragsschluss

(1) Die Darstellung von Leistungen auf der Website oder in sonstigen Unterlagen stellt noch kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar.

(2) Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein von der Auftragnehmerin unterbreitetes Angebot in Textform annimmt oder die Auftragnehmerin die Beauftragung ausdrücklich bestätigt.

(3) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Leistungsbeschreibung.

(4) Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs nach Vertragsschluss können zu einer Anpassung der Vergütung und des vereinbarten Fertigstellungstermins führen.

3. Leistungsumfang

(1) Die Auftragnehmerin erbringt ausschließlich die im jeweiligen Angebot oder Vertrag vereinbarten Leistungen.

(2) Bei Webdesign-Projekten können insbesondere folgende Leistungen vereinbart werden:

  • Konzeption und Gestaltung von Websites
  • Erstellung und Gestaltung von Onepagern und mehrseitigen Websites
  • Einrichtung und Gestaltung von WordPress-Websites
  • Gestaltung von Layouts und Benutzeroberflächen
  • Erstellung und Anpassung von Grafiken
  • Entwicklung bzw. Überarbeitung von Markenauftritten
  • Erstellung oder Anpassung von Logos und Farbkonzepten
  • Einbindung und Formatierung vom Auftraggeber bereitgestellter Inhalte
  • Beratung zu Online-Marketing und digitaler Außendarstellung

(3) Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen sind nicht Bestandteil des Auftrags und werden gesondert nach Aufwand oder auf Grundlage eines ergänzenden Angebots vergütet.

(4) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, zur Erbringung einzelner Leistungen geeignete Drittanbieter, Software, Plugins, Hostinganbieter oder sonstige technische Dienstleister einzusetzen.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber stellt der Auftragnehmerin alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Texte, Bilder, Zugangsdaten und sonstigen Inhalte rechtzeitig zur Verfügung.

(2) Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte verwendet werden dürfen und keine Rechte Dritter verletzen.

(3) Verzögerungen, die durch verspätete oder unvollständige Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, verlängern vereinbarte Fertigstellungsfristen entsprechend.

(4) Entstehen aufgrund fehlender, verspäteter oder fehlerhafter Mitwirkung zusätzliche Aufwände, können diese nach vorheriger Information des Auftraggebers gesondert berechnet werden.

5. Inhalte und rechtliche Verantwortung

(1) Der Auftraggeber ist für die rechtliche Zulässigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte verantwortlich.

(2) Dies betrifft insbesondere Texte, Bilder, Videos, Logos, Marken, Produktinformationen, personenbezogene Daten sowie sonstige Inhalte.

(3) Die Auftragnehmerin ist grundsätzlich nicht verpflichtet, die vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalte auf deren rechtliche Zulässigkeit zu überprüfen.

(4) Soweit die Auftragnehmerin ausdrücklich mit der Erstellung von Rechtstexten wie Impressum oder Datenschutzerklärung beauftragt wird, erfolgt dies nur im Rahmen der konkret vereinbarten Leistung. Eine individuelle Rechtsberatung wird nicht geschuldet.

6. Korrekturen und Änderungswünsche

(1) Soweit im Angebot eine bestimmte Anzahl von Korrekturschleifen enthalten ist, umfasst diese nur Änderungen innerhalb des ursprünglich vereinbarten Leistungsumfangs.

(2) Eine Korrekturschleife bezeichnet die gebündelte Übermittlung von Änderungswünschen durch den Auftraggeber.

(3) Nach Verbrauch der vereinbarten Korrekturschleifen werden weitere Änderungen nach dem vereinbarten Stundensatz bzw. nach dem vereinbarten Abrechnungsintervall berechnet.

(4) Änderungswünsche, die eine grundlegend neue Konzeption oder eine Abweichung vom ursprünglich vereinbarten Leistungsumfang darstellen, gelten nicht als einfache Korrektur und können gesondert berechnet werden.

7. Vergütung

(1) Es gilt die im jeweiligen Angebot vereinbarte Vergütung.

(2) Soweit nicht anders vereinbart, werden zusätzliche Leistungen nach dem vereinbarten Stundensatz abgerechnet.

(3) Die Auftragnehmerin kann Leistungen in Zeiteinheiten von 15 Minuten abrechnen, sofern dies im jeweiligen Angebot vereinbart wurde.

(4) Alle angegebenen Preise verstehen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(5) Rechnungen sind innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist ohne Abzug zu begleichen.

(6) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.

8. Fremdkosten und Drittanbieter

(1) Kosten für Hosting, Domains, kostenpflichtige Plugins, Themes, Schriften, Stockmaterial, externe Software, Lizenzen, Bildmaterial, Videos, Schriftarten, Plugins oder sonstige Leistungen Dritter sind nicht Bestandteil der Vergütung, sofern sie nicht ausdrücklich im Angebot enthalten sind.

(2) Soweit der Auftraggeber selbst Verträge mit Drittanbietern abschließt, ist er für diese Vertragsverhältnisse und die daraus entstehenden Kosten selbst verantwortlich.

(3) Änderungen der Preise oder Bedingungen von Drittanbietern liegen außerhalb des Einflussbereichs der Auftragnehmerin.

9. Termine und Fertigstellung

(1) Vereinbarte Fertigstellungstermine setzen voraus, dass der Auftraggeber seine Mitwirkungspflichten rechtzeitig erfüllt.

(2) Verzögerungen aufgrund verspäteter Rückmeldungen, fehlender Inhalte, nachträglicher Änderungswünsche oder höherer Gewalt können zu einer entsprechenden Verschiebung des Fertigstellungstermins führen.

(3) Fixtermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als solche vereinbart wurden.

10. Abnahme bei Webdesign-Projekten

(1) Nach Fertigstellung eines vereinbarten Webdesign-Projekts wird dem Auftraggeber die Möglichkeit zur Prüfung eingeräumt.

(2) Der Auftraggeber teilt der Auftragnehmerin innerhalb einer angemessenen Frist mit, ob das Werk abgenommen wird oder welche konkreten Mängel bestehen.

(3) Änderungswünsche, die keine Mängel darstellen, werden nach Maßgabe des vereinbarten Leistungsumfangs behandelt.

(4) Gesetzliche Rechte des Auftraggebers bei tatsächlichen Mängeln bleiben unberührt.

11. Nutzungsrechte

(1) Die Auftragnehmerin räumt dem Auftraggeber an den ausdrücklich hierfür erstellten Gestaltungsergebnissen die im Angebot vereinbarten Nutzungsrechte ein.

(2) Sofern nicht anders vereinbart, erhält der Auftraggeber die für den vertraglich vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung.

(3) Eine weitergehende Nutzung, Bearbeitung, Übertragung oder Weitergabe an Dritte kann von einer gesonderten Vereinbarung und Vergütung abhängig sein, soweit gesetzlich zulässig.

(4) Rechte an Drittmaterialien, Software, Schriften, Stockmedien, Plugins oder sonstigen lizenzierten Bestandteilen werden ausschließlich im Umfang der jeweiligen Lizenzbedingungen eingeräumt.

12. Urheberrecht und Portfolio

(1) Die Auftragnehmerin bleibt Urheberin der von ihr geschaffenen Gestaltungsergebnisse, soweit gesetzlich vorgesehen.

(2) Soweit keine entgegenstehenden berechtigten Interessen des Auftraggebers bestehen und nichts anderes vereinbart wurde, darf die Auftragnehmerin abgeschlossene Arbeiten zu eigenen Referenz- und Portfoliozwecken präsentieren.

(3) Bei vertraulichen Projekten oder entgegenstehenden Interessen des Auftraggebers wird eine abweichende Vereinbarung getroffen.

13. Gewährleistung und Mängel

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

(2) Der Auftraggeber hat erkennbare Mängel möglichst konkret zu beschreiben und der Auftragnehmerin Gelegenheit zur Prüfung und gegebenenfalls Nachbesserung zu geben.

(3) Kein Mangel liegt insbesondere vor, wenn eine Abweichung auf ausdrücklich freigegebenen Gestaltungsvorgaben oder vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalten beruht.

(4) Für Fehler, die durch nachträgliche Änderungen des Auftraggebers oder durch Änderungen von Drittanbietern entstehen, besteht keine Verantwortung der Auftragnehmerin, soweit sie diese nicht zu vertreten hat.

14. Haftung

(1) Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie in Fällen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Handelns.

(2) Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet die Auftragnehmerin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

(4) Die Auftragnehmerin haftet nicht für die dauerhafte Verfügbarkeit oder Funktionsfähigkeit von Diensten, Software, Hosting, Plugins, Plattformen oder sonstigen Leistungen Dritter, soweit deren Ausfall nicht von ihr zu vertreten ist.

15. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten sind der Datenschutzerklärung auf der Website von Marken-Ninja zu entnehmen.

16. Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Ist der Auftraggeber Verbraucher im Sinne des § 13 BGB und wird der Vertrag unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln geschlossen, kann ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen.

(2) Besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht, erhält der Verbraucher die hierfür erforderliche Widerrufsbelehrung einschließlich des Muster-Widerrufsformulars gesondert.

(3) Bei digitalen Inhalten oder Dienstleistungen, die auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen sollen, gelten die gesetzlichen Voraussetzungen für einen vorzeitigen Beginn der Leistung und einen möglichen Verlust des Widerrufsrechts.

17. Kündigung und Beendigung

(1) Die Möglichkeiten zur Kündigung richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften und den jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen.

(2) Bei individuell vereinbarten Projekten kann eine vorzeitige Beendigung des Auftrags Auswirkungen auf die Vergütung bereits erbrachter Leistungen und bereits entstandener Fremdkosten haben.

(3) Gesetzliche Kündigungsrechte bleiben unberührt.

18. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

(1) Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen, soweit gesetzlich zulässig.

(2) Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur ausgeübt werden, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

19. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates eingeschränkt wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, gelten die gesetzlichen Vorschriften an ihrer Stelle. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.

Stand: Oktober 2026

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